Die 7 Geheimnisse von hochproduktiven Menschen

Die 7 Geheimnisse von hochproduktiven Menschen

Jannis Neumann     05. Mai 2017     0

Es gibt sie wirklich.

Hochproduktive Menschen mit einem täglichen Workload von weit über 16 Stunden.

Doch du bist keiner dieser Genetik Monster - sonst würdest du diesen Artikel hier nicht lesen.

Dir geht es so wie mir.

Wir prokrastinieren, schweifen ab, versuchen zwanghaft unsere Augen offen zu halten und kämpfen uns von einem Mittagstief zum Nächsten.

Unsere Mahlzeiten spenden uns keine Energie, sondern dienen lediglich als weitere Ablenkung von den eigentlichen Aufgaben.

Als letzte Waffen gegen unsere Schlappheit bleiben uns dann nur noch Kaffee, Red Bull oder (schlimmstenfalls) Traubenzucker.

Doch irgendwie muss sich unsere Leistungsfähigkeit doch steigern lassen ...

Du kannst dich freuen. Ich habe die 7 wichtigsten Regeln für ein produktives und leistungsfähiges Leben gefunden.

Ich selber habe dadurch mein tägliches Arbeitspensum mindestens verdoppeln können.

Wenn du die folgenden Punkte umsetzt, dann wirst du mit Leichtigkeit 12 Stunden produktiv an deinen täglichen Aufgaben arbeiten können.

Also legen wir los!

Geheimnis 1: Wie du mit speziellen Nährstoffen deine Leistung bestimmst

Nährstoffe sind das Benzin für deinen Körper.

Dein Ferrari wird dir Diesel statt Super+ nicht verzeihen.

Dein Körper kann den falschen Treibstoff allerdings für eine gewisse Zeit ganz gut verkraften.

Du hättest bestimmt weniger Probleme auf deine Ernährung zu achten, wenn du nach einer Currywurst erst mal zwei Tage flachliegen würdest, oder?

Hat die Currywurst also letztendlich nur ihre Folgen auf der Waage?

Nein, neben unzähligen ungesunden „Nährstoffen“ tust du auch deiner Leistungsfähigkeit nichts Gutes. Oder hast du dich nach einer Currywurst schon mal so gefühlt, als könntest du Bäume ausreißen?

Aber ich versteh schon – du bist nicht hier, um dir eine Predigt über deine Gesundheit anzuhören. Du willst wissen, wie du mehr Power für deinen Alltag bekommst.

Die richtigen Kohlenhydrate geben dir die Energie

Komplexe Kohlenhydrate sind der Schlüssel für eine konstante Energieversorgung über den Tag - während zuckerhaltige Snacks zu Leistungseinbrüchen und Müdigkeit führen.

Du solltest dich also schleunigst von zuckerhaltigen Getränken, Weißbrot, süßen Stückchen, Snickers, M&Ms und Traubenzucker verabschieden. Das kurzzeitige Leistungshoch kommt immer in Verbindung mit einem 30 bis 60 Minuten später darauffolgenden Leistungstief.

Streiche also möglichst alle verarbeiteten Lebensmittel aus deinem Ernährungsplan und setze auf echte, vollwertige Nahrung.

Diese Kohlenhydratquellen solltest du essen:

Langkettige Komplexe Kohlenhydrate

Da Obst vorwiegend aus kurzkettigen Kohlenhydraten besteht, kann auch Obst zu einem ungewollten „Zuckercrash“ führen.

Das bedeutet allerdings nicht, dass du komplett auf Obst verzichten solltest. Kombiniere dein Obst einfach mit komplexen Kohlenhydratquellen.

Schneide dir Bananen oder Äpfel in dein Müsli, iss deine Marmelade auf Vollkornbrot oder mache dir deinen Frucht Smoothie zusammen mit Nüssen und Haferkleie.

Die richtigen Fette fördern deine Denkleistung

Unser Gehirn besteht zu einem Großteil aus Fetten. Dabei handelt es sich logischerweise aber nicht aus den Fetten, die wir aus Chips, Bratwürsten und Butter kennen.

Es handelt sich um die essentiellen Fettsäuren Omega 3 und Omega 6. Enthalten in Leinsamen, Chia-Samen, Hanfsamen, Nüssen, Rapsöl, Oliven, Avocado, grünem Blattgemüse, Algen, Fisch und zu Teilen Fleisch und Milchprodukten.

Bei Fleisch und Milch geht man allerdings den unfairen Deal ein, dass man neben den wenigen essentiellen Fettsäuren auch die mehr als ungesunden, gesättigten tierischen Fette zuführt.

Manche Fischarten enthalten zwar außergewöhnlich hohe Mengen an gesunden Omega-3-Fettsäuren, kommen aber meistens auch mit hohen toxischen Belastungen. Du würdest auch nicht so gerne aus jedem See und Ozean trinken, oder? Solltest du Fisch mögen, dann versuche den Fisch aus dem Supermarkt zu meiden und bei lokalen Fischern einzukaufen.

Damit dein Gehirn richtig arbeiten kann, solltest du also immer auf eine ausreichende Versorgung mit lebensnotwendigen Fettsäuren – speziell Omega 3 – achten.

Ich persönlich verwende zusätzlich zu meiner Ernährung noch ein Omega-3-Präparat, welches aus Algen gewonnen wird. Das ist aber mehr eine Art Absicherung und bei einer Ernährung, reich an Kernen, Samen und Nüssen, nicht zwingend notwendig.

Diese Fettquellen sollten auf deiner Einkaufliste stehen:

Gesunde Essentielle Fettquellen

Vitamine, Mineralstoffe und Antioxidantien stellen deine mentale und physische Leistungsfähigkeit sicher

Komplexe Kohlenhydrate liefern dir die Energie für die verschiedensten Prozesse in deinem Körper. Doch wer passt auf, dass die Energie auch für die richtigen Prozesse verwendet wird?

Nur wenn die zugeführte Energie an den richtigen Stellen verwendet wird, hilft dir deine Ernährung auch wirklich weiter. Darum kümmern sich die Mikronährstoffe.

Sie stellen sicher, dass dein Gehirn, welches übrigens mehr als ein Fünftel deiner täglichen Energie verbraucht, einwandfrei funktioniert, deine Muskeln leistungsfähig und ausdauernd bleiben und deine Organe ihre Arbeit sauber verrichten können.

Du solltest also darauf achten, dass deine zugeführten Lebensmittel ein hohes Mikronährstoff-zu-Kalorien-Verhältnis haben – also viele Vitamine und Mineralstoffe auf wenig Kalorien. Industriell verarbeitete Nahrungsmittel und tierische Produkte haben oftmals viele Kalorien, aber nur wenige Mikronährstoffe.

Auf Milch, Steak, Pute, Wurst, Käse, Quark, Schokoriegel, Weißbrot, Laugengebäck, süße Stückchen, Softdrinks und Co. solltest du also so weit wie möglich verzichten. Es sei denn du willst wertvolle Energie für übermäßig lang andauernde Verdauungs- und Schadstoffabbauprozesse verschwenden.

Nach diesen Mahlzeiten und Snacks wirst du nicht viel mehr als Müdigkeit, Verdauungsprobleme, Trägheit und Unwohlsein verspüren.

Ebenfalls enorm wichtig sind Antioxidantien, welche in tierischen Produkten überhaupt nicht vorkommen. Sie schützen uns vor schädlichen Chemikalien und helfen so Genmanipulationen zu verhindern, die schlimmstenfalls Tumore zur Folge haben können – wer will seine wertvolle Energie schon für die Ausbreitung von Tumoren verwenden?

Das sind die Nahrungsmittel mit dem höchsten Nährstoff-zu-Kalorien-Verhältnis:

Gesunde Vitamin Mineralstoffe Antioxidantien Quellen

Geheimnis 2: Wann und wie viel du essen solltest – die 10 besten Snacks

Ab sofort stopfst du dich den ganzen Tag nur noch mit Spinat, Haferflocken, Brokkoli und Nüssen voll. Doch irgendwie will sich bei deiner Leistungsfähigkeit nichts verändern.

Morgens gibt es eine riesen Portion Haferflocken mit einem Haufen Obst und Leinsamen. Die Folge? Du fühlst dich danach genauso schlapp wie nach einem Schokocroissant von der Tanke.

Woran liegt das?

Es kommt für deine Leistungsfähigkeit nicht nur drauf an, was du isst, sondern auch wann und wie viel.

Frühstück ist die unwichtigste Mahlzeit des Tages

„Beim Frühstück musst du viel essen, damit du tagsüber auch genug Energie hast.“

Das ist zumindest die Aussage, die wir alle irgendwie in unseren Köpfen herumschwirren haben.

Das durchschnittliche Frühstück eines Deutschen ist reich an (kurzkettigen) Kohlenhydraten, Fetten und Protein. Also einer kunterbunten Mischung aller drei Makronährstoffe.

Klingt so, als sei man dadurch für die nächsten Stunden erst einmal ausreichend mit Energie versorgt.

Leider macht dir da die Magenverweildauer einen Strich durch die Rechnung. Es kann weit über 3 Stunden dauern, bis die zugeführte Energie auch wirklich da ankommt, wo du sie benötigst.

Mahlzeiten, reich an Kohlenhydraten, Fetten und Eiweiß, verweilen mehrere Stunden in deinem Magen.

Dein reichhaltiges Frühstück von heute Morgen um 8 Uhr, nutzt dir dadurch frühestens zur Mittagszeit was.

Unsere Verdauung ist ein wahrer Energiefresser. Kein Wunder fühlen wir uns nach großen Mahlzeiten schlapp und würden am liebsten direkt das nächste Sofa suchen.

Warum versetzen wir uns also nach dem Aufstehen direkt wieder in diese Phase der Lethargie? Wir sind ausgeruht, haben die Abendmahlzeit des Vortages verdaut und können direkt auf unsere Vortags-Energiereserven zurückgreifen.

Erhöhe deine Produktivität und Leistungsfähigkeit am Vormittag und verzichte auf das schlappmachende Frühstück.

Du hast morgens Hunger? Alles eine Frage der Gewohnheit.

Ich verfolge schon seit Längerem das Konzept des intermittierenden Fastens und könnte mir mehr als 3 Mahlzeiten über den Tag verteilt gar nicht mehr vorstellen.

Solltest du trotzdem etwas essen wollen, dann verringere wenigstens die Größe deiner Portionen. Es gilt:

Umso größer und deftiger die Mahlzeit, desto länger das darauffolgende Leistungstief.

Gilt übrigens auch für das Mittagessen. Versuche tagsüber also möglichst leichte Kost zu dir zu nehmen. Abends kannst du so viel (gesund) essen wie du möchtest – dann kannst du es dir auch erlauben müde zu werden.

Das sind die 10 besten Snacks für die Arbeit, Schule oder Uni:

  1. Nüsse
  2. Grünes Blattgemüse mit fettfreien Dressing
  3. Grüne Smoothies
  4. Bohnen
  5. Leinsamen und Chia-Samen
  6. Edamame
  7. Beerenfrüchte
  8. Getrocknete Früchte
  9. Avocado / Guacamole
  10. Algen- und Seegrassalate 

Geheimnis 3: Nicht nur ausreichend Schlafen, sondern richtig Schlafen

Zugegeben, was das Thema Schlaf angeht, bin ich nicht gerade der beste Ansprechpartner.

Trotzdem möchte ich dir ein paar Tipps mitgeben, die meinen Schlaf erheblich verbessert haben.

Verzichte eine Stunde vor dem Schlafengehen auf jegliche Art von Elektronik. Stelle dein Handy in den Flugmodus und lies ein Buch oder meditiere (dazu später mehr).

Auch ich sitze oftmals bis tief in die Nacht vor dem PC oder am Handy. Das grelle Licht täuscht dir dabei eine falsche Tageszeit vor. Du wirst also gar nicht erst müde oder kommst zumindest nicht zur Ruhe.

Hilfreich können da kleine Programme sein, die die „wachmachenden“ Farben auf deinem Bildschirm angenehmer für deine Augen stellen. Auf dem iPhone gibt es hierfür die Funktion namens Nightshift. An meinem PC verwende ich das Programm f.lux. Auch für Android gibt es verschiedene Nachtmodus-Apps.

Ebenfalls hilfreich ist völlige Dunkelheit. Ich selber war bisher zu faul Vorhänge an meinem Fenster anzubringen – bin hier also nicht gerade das beste Vorbild…

Einige Leute schwören auch auf Nachtmasken – gibt es auf Amazon bereits für wenige Euros zu kaufen.

Ruhe ist ein weiterer wichtiger Faktor für einen erholsamen Schlaf. Auch wenn du Geräusche nicht bewusst wahrnimmst – deine Schlafphasen werden dadurch immer wieder gestört.

Achte außerdem auf frische Luft im Schlafzimmer. Nichts ist schlimmer als übermäßiges Schwitzen und Sauerstoffmangel.

Lasse die Stunde vor dem Schlafengehen zu einem Ritual werden. Gehe duschen, putze deine Zähne, lies ein paar Seiten, meditiere für ein paar Minuten und verabschiede dich möglichst immer zur selben Zeit in das Land der Träume.

Um von den Standardtipps noch einmal ein wenig abzuweichen: Du musst natürlich auch wirklich müde sein, um einen guten Schlaf zu haben. Ewig rumwälzen und am Handy hängen kommt meistens daher, dass du tagsüber nicht ausreichend gefordert hast.

Du sollst nicht weniger Schlafen, sondern mehr machen, während du wach bist.

Was nutzen dir 6 Stunden Schlaf, wenn du dich dadurch tagsüber auch nur 6 Stunden konzentrieren kannst? Finde deine perfekte Schlafdauer. Bei den meisten Menschen liegt sie zwischen 7 und 9 Stunden.   

Geheimnis 4: Mit Meditation deine Gedanken ordnen

Du ziehst dein einstündiges zu-Bett-gehen-Ritual durch und bist bereit für deinen perfekten Schlaf.

Schon schießt dir der erste Gedanke in den Kopf und du verlierst dich für 1 bis 2 Stunden in irgendwelchen Gedankengängen.

Ich kenne das nur zu gut. Man hinterfragt die sinnlosesten Dinge, geht zum dreiundzwanzigsten Mal die Wochenendplanung durch oder denkt einfach nur über den zuvor gesehenen Sat-1-Blockbuster nach.

Mit Meditation kannst du das Unwichtige vom Wichtigen trennen. Und ich meine das wirklich Wichtige.

Meditation löst das Kopfzerbrechen über Vergangenes und Kommendes auf. Was zählt, ist das Hier und Jetzt. Die Kraft liegt in der Gegenwart.

Doch wie funktioniert das Ganze?

Ich bin selber noch am Anfang einer langen Reise. Meditation entfaltet erst die volle Kraft, wenn du es tagtäglich immer wieder aufs Neue durchziehst. Du wirst dich albern fühlen, dich aufregen, die Schuld auf diesen Artikel schieben und irgendwann wahrscheinlich auch abbrechen.

Aber das wäre nichts Weiteres als ein Eingeständnis für dein mangelndes Durchhaltevermögen.

Es kann Monate und Jahre dauern, bis du wirkliche Resultate siehst. Aber in welchen Bereich ist es anders? Du wirst nicht von heute auf morgen gesünder, wenn du dich einen Tag gesund ernährst. Du baust auch keine nennenswerten Muskeln auf, wenn du dich für nur 2 Wochen in ein Fitnessstudio quälst.

Alles braucht seine Zeit.

Eigentlich ist Meditation ganz einfach. Du musst es nur für eine gewisse Zeit mit dir ganz alleine aushalten. Dich für einige Minuten deiner Existenz bewusst werden.

Glaube mir. Das ist einfacher gesagt als getan.

Beginne mit 10 Minuten. Stelle dir einen Timer, setze dich aufrecht auf einen nicht zu bequemen Stuhl und schließe die Augen. Die ersten Minuten kannst du dich auf deine Atmung konzentrieren. Werde dir bewusst, wie sich dein Brustkorb ausdehnt und wieder zusammenzieht.

Im nächsten Schritt beobachtest du deine Gedanken. Du wirst merken wie Arbeits-, Schul-, Studium-, Freundes-, Beziehungs- und Familienthemen anklopfen werden. Doch du lässt keinen dieser Gedanken rein. Verfolgst keinen davon.

Du nimmst die verschiedenen Eindrücke zwar war, verzichtest aber auf das Ausmalen der Gedankenstränge. Und wenn du dich dabei erwischt einen Gedanken nachzugehen, dann besinne dich einfach wieder auf dein Podest.

Dem Podest, von dem du deine Gedanken aus beobachten kannst.

Das klingt alles vielleicht ein wenig esoterisch. Aber wenn es dir so geht wie mir, dann wirst du schon nach einigen Wochen viel weniger Probleme mit dem Einschlafen haben und dich insgesamt klarer und geordneter fühlen.

Vorausgesetzt du machst keine Ausnahmen und lässt deine Meditationseinheit keinen Tag ausfallen.

Meditation ist ein sehr weitreichendes und tiefgehendes Thema. Du kannst dir sicher sein, dass in Zukunft noch einiges dazu kommen wird.

Geheimnis 5: Mit Zeitmanagement deinen Fokus und deine Produktivität erhöhen

Zeitmanagement ist ein riesen Themengebiet.

Unzählige Blogs berichten über das Thema und geben dir Regeln für ein erfolgreiches und produktives Management deiner Zeit.

Doch irgendwie hat keiner der vorgestellten Techniken langfristige Erfolge bei mir erzielt.

Klar, To-do-Listen sind wichtig und für einen erfolgreichen – oder sagen wir produktiven - Tag essentiell. Trotzdem kommt es am Ende des Tages auf die Anzahl der Häkchen an, die du auf deiner Liste machen kannst.

Verliere dich nicht im ewigen Planen und Strategien ausarbeiten. Was zählt, ist die Ausführung.

Aus eigener Erfahrung empfehle ich dir, bereits am Abend deine Aufgaben für den kommenden Tag aufzuschreiben. Vom Friseur, über die Einkaufsliste bis hin zu deinen eigentlichen Verpflichtungen. Schreibe zu Beginn ruhig auch deine Freizeit als Punkt auf deine Liste.

Willst du Zeit mit deinem Freund oder deiner Freundin verbringen? Dann schreibe es auf die Liste.

Ist es mal wieder Zeit für die neue Staffel Game of Thrones? Ab auf die Liste.

Das mag alles vielleicht sehr "deutsch" klingen, aber nur so hast du auch wirklich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge wie Familie, deine Beziehung und deinen Freundeskreis.

Nur so funktioniert meiner Meinung nach Work-Life-Balance.

Wenn Life-Inhalte und Work-Inhalte ungeplant in deinen Tag gestreut werden, wirst du in keinen der beiden Bereiche großartig viel Wert generieren können.

Es ist ein gutes Gefühl seine geplanten 10 Stunden Arbeit abgehackt zu haben und sich dann den 6 Stunden den wirklich wichtigen Dingen widmen zu können.

Bleibe trotzdem flexibel!

Nicht immer ist es angebracht sich strikt an den Plan zu halten. Manchmal kommt eben etwas Wichtigeres dazwischen. Morgen ist auch noch ein Tag – mache dir also nicht zu viel Stress.

Persönlich kann ich dir noch empfehlen, deine Tagesaufgaben in 1 bis 3 Stunden-Blöcke zu packen. Mache zwischen den Blöcken eine Pause und unternimm bestenfalls einen Ortswechsel.

Ein typischer Tagesablauf von mir sieht beispielsweise so aus:

Beispiel Tagesablauf

Wie du siehst, halte ich mich an möglichst vielen verschiedenen Orten auf und versuche Abwechslung in meinen Tagesablauf zu bekommen. Nur so kann ich mich in jedem Block auch wirklich hundertprozentig fokussieren.

Das ist wie gesagt nur ein Beispiel. Vor wichtigen Deadlines gibt es natürlich weniger entspannte Tätigkeiten. Es gibt glücklicherweise auch spaßigere Tage. :D

Geheimnis 6: Koffein und „Powernaps“ geplant und richtig anwenden

Ja Kaffee kann süchtig machen und Koffein hat eigentlich keine richtige Wirkung, sondern unterdrückt nur die Rezeptoren in deinem Körper, die dich letztendlich müde werden lassen.

Trotzdem kann Koffein eine leistungsstarke Waffe sein, wenn einer der vorangegangenen Punkte mal nicht so gut klappt. Da sich meine Ernährung und die Meditation schon zu Gewohnheiten entwickelt haben, kann bei mir nur noch schlechter Schlaf in die Quere kommen.

Aber auch dann mache ich mir keine Kanne Kaffee und schlürfe über den Tag verteilt eine Tasse nach der anderen. Das beschert dir nämlich gleich die nächste schlaflose Nacht.

Bestimmt hast du schon einmal von Powernaps gehört. Vielleicht weißt du auch, dass diese nicht länger als 20 Minuten gehen sollten, da du sonst in die Tiefschlafphase kommst und dadurch müder aufwachst, als du eigentlich davor warst.

Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe mich auch nach 20-minütigen Naps nie wirklich fitter gefühlt.

Da kommt der „Koffeinnap“ ins Spiel.

Wichtig ist dabei nur, dass du seit mindestens 3 Stunden nichts mehr Großes gegessen hast. Auf nüchternen Magen dauert es ca. 20 bis 40 Minuten bis das Koffein anfängt zu „wirken“.

Du machst dir also deinen Kaffee oder nimmst ein anderes (zuckerfreies) koffeinhaltiges Getränk zu dir, stellst dir einen Timer auf 25 Minuten und machst es dir im Bett, auf dem Sofa oder auf deinem Bürostuhl bequem.

Mit etwas Übung schläfst du innerhalb der ersten 5 Minuten ein und kannst die vollen 20 Minuten für deinen Mittagsschlaf nutzen. Passend zum Ertönen des Timers schlägt auch das Koffein an.

Et voilà – es folgen 3 bis 4 Stunden in denen du konzentriert arbeiten kannst.

Wir alle sind nicht perfekt. Ich weiß selber, dass Kaffee für viele einfach nicht wegzudenken ist. Bei mir war es auch lange so.

Auch wenn du nicht auf deine tägliche Tasse Kaffee verzichten willst, nehme dir wenigstens folgendes zu Herzen:

Beginne erst nachmittags mit deiner ersten Tasse Kaffee und trinke deine letzte spätestens 6 Stunden vor dem Schlafengehen.

So umgehst du dein erstes Koffeinloch schon zur Vormittagszeit und du verbesserst deinen Schlaf enorm. 

Geheimnis 7: Leistungsfördernde Substanzen, die du in anstrengenden Phasen gezielt einsetzen kannst

Zum Schluss möchte ich dir noch ein paar Rezepte mitgeben, die dir ebenfalls beim Hochhalten der Produktivität und Leistungsfähigkeit helfen können.

Kaltes Wasser mit Zitrone, Grapefruit, Orange, Cranberry-Saft und frischen Pfefferminzblätter

Allein der Geruch wird dich wieder fit und leistungsbereit stimmen.

Naturtrüber bio Apfelessig

Es gibt unzählige, vorwiegend englischsprachige Berichte, über die gesundheitlichen Vorteile von Apfelessig.

Auch wenn du nur auf der Suche nach aufputschenden Substanzen bist - alleine der Geschmack wird dir die Müdigkeit vertreiben. Verdünne den Essig aber bitte mit etwas Wasser oder Fruchtsaft. Wir wollen ja nicht, dass es dir deine Speiseröhre wegätzt.

Es gibt zudem ein paar Untersuchungen, die den in Apfelessig enthaltenen Enzymen eine wachmachende Wirkung nachsagen.

Alles in allem Grund genug dem Essig - außerhalb von Salatdressings - eine Chance zu geben.

Wachmach-Mischungen für anspruchsvolle Phasen

Es gibt so einige Substanzen auf dem Markt, die mehr oder weniger effektiv deine kognitive Leistungsfähigkeit steigern können. Vornedran ist natürlich das altbekannte Koffein.

Aber auch Ginseng, Beta-Carotine, Guarana, Taurin, L-Tyrosin und Weiteren wird eine wachmachende und leistungsfördernde Wirkung nachgesagt. Einige kennst du vielleicht schon aus diversen Energydrinks.

Vor einigen Jahren habe ich mir diese ganzen Stoffe einzeln gekauft und zusammengemischt vor Prüfungen und harten Trainingseinheiten getrunken – geschmacklich nicht wirklich empfehlenswert.

Mittlerweile gibt es auf dem Markt sogenannte Mind-Booster. Diese enthalten oftmals genau diese aufgezählten Stoffe. Trotzdem solltest du immer die Unbedenklichkeit der enthaltenen Zutaten sicherstellen.

Wenn du dir unsicher bist, dann schicke mir gerne eine Mail mit deinen Fragen zu bestimmten Inhaltsstoffen oder Produkten. Ich möchte hier kein spezielles Produkt empfehlen, da sonst die Neutralität dieses Artikels verloren geht.

Grundsätzlich solltest du solche Substanzen aber wirklich nur in Ausnahmefällen zu dir nehmen. Ein gesunder Körper schlägt auf lange Sicht immer einen künstlich aufgeputschten! 

Fazit

Ja, auch mit den vorangegangenen „Geheimnissen“ wirst du nicht der nächste Gary Vaynerchuck.

Und ja, du wirst dadurch auch nicht signifikant produktiver werden, wenn du deine Arbeit abgrundtief hasst.

Doch solltest du das große Glück haben, dass du mindestens 80 Prozent deiner täglichen Aufgaben gerne machst, dann sind diese Tipps goldwert.

Denn genau dann kann aus dir und deinen To-do-Listen eine große Liebe entstehen.

Abschließend noch eine kleine Übersicht zu den besprochenen Inhalten.

Übersicht 7 Geheimnisse hochproduktiver Menschen


.

Bleibe auf dem Laufenden.

Trage deine E-Mail ein und erhalte regelmäßig neue Inhalte, sobald sie veröffentlicht werden:

Lerne in nur 5 Lektionen, wie du eine gesunde Ernährungsweise ohne viel Tamtam in deinen Alltag integrierst

  • Lektion 1: Gesundheit beginnt in unseren Köpfen
  • Lektion 2: Makronährstoffe - Die ultimative Anleitung
  • Lektion 3: Mikronährstoffe - Die ultimative Anleitung
  • Lektion 4: Wie du dich schnell und einfach gesünder ernährst
  • Bonus Lektion: Kostenloser Quick-Start-Guide 

Noch keine Kommentare vorhanden.

Was denkst du?

© 2017 by evo | evo-health.de